GAEB 90 einlesen
Die gängigen D-Dateien der Ausschreibungsphasen, von der Aufforderung bis zur Vergabe.
Funktionen
Leistungsverzeichnisse einlesen statt abtippen, Positionen kalkulieren und als GAEB-Datei zurückgeben.
Wer für Kommunen, Wohnungsgesellschaften oder öffentliche Auftraggeber arbeitet, bekommt Leistungsverzeichnisse nicht als PDF zum Durchlesen, sondern als Datei mit hunderten Positionen – gegliedert in Lose, Titel und Untertitel.
Ohne passendes Werkzeug beginnt dann Fleißarbeit: Positionen in eine Tabelle übertragen, kalkulieren, Summen bilden, das Ergebnis in das Formular des Auftraggebers zurückschreiben. Ein Zahlendreher fällt dabei erst auf, wenn die Vergabestelle nachfragt.
Für kleinere Betriebe ist das der eigentliche Grund, auf Ausschreibungen zu verzichten – nicht fehlende Kapazität auf der Baustelle, sondern der Aufwand davor.
GAEB ist das Austauschformat, auf das sich Bauwirtschaft und öffentliche Hand geeinigt haben. Jede Phase hat ihren eigenen Dateityp: Die Angebotsaufforderung kommt als D83, die Angebotsabgabe geht als D84 zurück, und dazwischen liegen weitere Stufen bis zur Auftragserteilung.
ArboFlow liest GAEB 90 in den gängigen D-Dateien ebenso wie GAEB DA XML. Aus der Datei entsteht das Leistungsverzeichnis als Baum – mit derselben Gliederung, die der Auftraggeber vorgegeben hat.
Der Rückweg zählt genauso: Das kalkulierte Angebot lässt sich wieder als GAEB-Datei ausgeben. Die Vergabestelle bekommt damit das Format, das sie erwartet, statt einer nachgebauten Tabelle.
Kalkuliert wird an den Positionen selbst, mit Summen über Titel und Gesamtsumme. Ein Nachlass lässt sich auf das gesamte Verzeichnis legen, ohne jede Zeile anzufassen.
Bekommt ihr den Zuschlag, wird aus der Ausschreibung ein Angebot und daraus ein Auftrag – im selben System, in dem auch Einsatzplanung und Rechnungsstellung liegen. Das Leistungsverzeichnis bleibt dabei am Vorgang und ist später nachvollziehbar.
Genau hier unterscheidet sich das von einem reinen GAEB-Werkzeug: Die Ausschreibung ist kein Nebenschauplatz, sondern der Anfang derselben Kette.
Die gängigen D-Dateien der Ausschreibungsphasen, von der Aufforderung bis zur Vergabe.
Auch das neuere XML-Format wird gelesen, nicht nur die alten Dateitypen.
Lose, Titel und Positionen in der Gliederung des Auftraggebers.
Preise an den Positionen, Summen je Titel und über das ganze Verzeichnis.
Auf das gesamte Verzeichnis, ohne jede Zeile einzeln anzufassen.
Das Angebot zurück im erwarteten Format statt als nachgebaute Tabelle.
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